The Marlboro Summer Jobbing 2004

WELCOME! This is my personal dedication to the Marlboro Summer Jobbing 2004.
This website is mainly in German!

Here you can find images and sound-bytes that made my MSJ experience in Moab/Utah and Telluride and Denver/Colorado so unforgettable. I hope you enjoy browsing around and maybe you even leave a message.

contact: andjudar@hotmail.com

 

the camp

The report about the 2 days in Lüneburg is in German and won't change for now. Sorry folks!

Der Reisebericht
Marlboro Summer Jobbing Camp
Lüneburg
2.7.2004

(bisher bis Frühstück im Camp)

Grummelig und mit äußerst schlechter Stimmung stand ich dann eben wieder auf...Aufgrund einer gewissen Aufregung hatte ich überhaupt nicht schlafen können. Ich hatte mich mit Keksen und Cola bis Mitternacht wachgehalten, um dann wenigstens 3 Stunden schlafen zu können, aber es kommt ja immer anders. Ich lag geschlagene 2 Stunden wach in meinem Bett und starrte die Holzdecke an. Wie interessant. Und so pellte ich mich dann wieder aus meiner Federdecke und machte mich fertig. Der Hund maunzte, weil ich ihn mit dem Einschalten des Flurlichts geweckt hatte. Im Dunklen hätte er wahrscheinlich geschrieen, weil ich sonst auf ihn draufgetreten wäre. Selbst ein großer weißer Hund ist im Dunkeln nicht zu sehen.

Nach einer Katzenwäsche (nur zum Wachwerden) und einem nicht sehr ausgiebigen Frühstück mit „QVC“ Werbesendungsbegleitung wurde ich so langsam etwas besser gelaunt. Beim Ausparken meines Autos stieß ich wider Erwarten an nichts an und fuhr auch keine des Nachts herumlaufenden Kinder um.
*Wo sind meine Kippen??*

Vor Hamburg dann die erste Pinkelpause und tanken...mein armes kleines Auto. Da heize ich mit 170 Sachen die Autobahn lang, und kein anderes Auto weit und breit zum Einholen. Was sich jedoch nach Hamburg dann schlagartig änderte. Lustig ist das Staufahren. Wie schön, wenn die Anlage im Auto wirklich schön laut ist und man die genervten Fahrer der anderen Autos mit keltischen Klängen faszinieren kann.

Endlich da. Fast hätte ich noch einen Nervenzusammenbruch bekommen, denn so wie es beschrieben stand, verlief die Strasse nicht. *Schrei - Umleitung* Was tun? Fragen...und Maxi fragte. Aber anscheinend kannte keiner der Einwohner im Dorfe Evendorf die Umleitungsstrasse in die nächstgrößere Stadt Amelinghausen. Wie nett...aber kurzum, ich hab’s gefunden und kam auch mehr als pünktlich an.

Als erstes gleich die Kippen raus und eine rauchen. Ich kann beim Autofahren nicht rauchen...daher musste der Entzug wieder aufgeholt werden. Neben 5 Tassen Tee und 2 Schokomuffins taten die Zigaretten ihr Nötiges, um mich vollends wach zu machen und mich auf den abenteuerlichen Tag vorzubereiten.

.tbc.


Team Orange - from left to right: someone, Lutz, someone, someone, someone, Christian, Johanna


Lutz gets a biiiiiiiiiiig kiss


Jochen


cuty Lutz and I


Johanna and I


Christian and Johanna


Team Orange once more


Johanna and Christian


Lutz


The organizers Susanne and someone


Someone and I

 

Summer Jobbing 2004
Moab - Utah
17.7. – 1.8.2004

OH MEIN GOTT. Die Zeit in Moab und auch in Telluride war saugeil, um es mal mit anderen Worten auszudrücken.
50 Deutsche, die Moab rockten, die Parties gemacht haben und mit vereinten Kräften die 11 Jobs bewältigt haben.

Es gab: Horse Training Assistants, Ranch Hands, Horse Wranglers, Trail Builders, Event Assistants, Radio DJ’s, Artist Assistants, Classic Car Restorers, House Builders, Video Assistants und Offroad-Guides.

Und natürlich stand der Fun im Vordergrund. Es hieß ja schließlich, Part time Job und Full time Fun! Daran haben wir uns natürlich gehalten. Es heißt ja auch, schlafen können wir, wenn wir tot sind. Aber ganz ehrlich, ich fühl mich gerade sehr tot.
Gott sei Dank gab’s gestern auf der Rückreise etwas Schlaf in Ingmars Kuschelpulli und später auf meiner neuen Reisetasche.
Aber nun erst mal zum Reisereport. Ich kann es leider nur für die Radio DJ’s ausführlich machen, aber es wird bestimmt andere geben, die hier auf meiner kleinen MSJ Seite ihren Bericht veröffentlichen wollen.


Tag 1, Samstag – Zugfahrt und Frankfurter Friendliness
Wää, Zug mit Klimaanlage, was für ein Vorgeschmack auf Amiland. Gleich nen Hustenreiz mitgenommen und dann total verwirrt neben einer Quasselstrippe aufgewacht, die den ganzen Zug unterhalten hatte. Was machte diese Frau in meinem Abteil?
Wie sich dann später herausgestellt hatte, fuhr der Tom-Typ Stein mit mir im Zug...Zufälle gibt’s!
Vom Hauptbahnhof zum Flughafen und dann gleich rein ins Jobbing-Feeling...Plötzlich seh ich da so knapp 25 andere...unter anderem den Alex „We’re not gonna take it“ Hachmeyer und die Chris „Pessimismus Pur“ Nagel *knutsch*. Den Alex kannte ich ja schon aus dem Camp, und da war die Wiedersehensfreude recht groß. Man sah dann auch die anderen und versuchte zu erkennen, mit wem man konnte und mit wem nicht. Doch es kommt ja immer anders als man denkt J.

Auf mit dem Shuttlebus zum InterConti Airport. Und dann einchecken, Namensschild kriegen und rein zum Meeting. Ein paar Richtlinien (die wir gekonnt über den Haufen geschmissen haben) und ab zum Essen. Ausgehungert wie wir waren, stürmten wir erst das Büffet und dann die Bar. Marlboro zahlte ja. Und wir nutzten diese Nettigkeit großzügig.
Manche kamen in dieser Nacht nicht ins Bett, und ich erst so gegen 4 Uhr früh. Denn in dieser Nacht machten wir erste Konversationsversuche mit Amerikanern, die trotz der Biervielfalt in Deutschland immer noch ihr beschissenes Bud Light Bier tranken. Da gings rund. Pferdeflüsterer trafen auf Black-Hawk-Piloten und Bierbäuche auf Muskelpakete. Aber es war so schön! Ich hätte auch noch stundenlang mit Aaron und Brent reden können, doch irgendwann fielen mit einfach die Augen zu und meine Lunge setzte aus. Immer dieses Rauchen! Drum ging das kleine Maxilein ins Bett, stolperte über die Biggi und schlug der Länge nach in ihr Bett.


Tag 2, Sonntag – Kommt ´ne Maxi gefliegt
Aufstehen um 7 Uhr...Duschen und Frühstücken, dann Sachen packen und auschecken, die Leuts des MSJ wiedersehen, die man am Abend kennengelernt hatte und erst mal eine rauchen. Dann hinein in den Bus und zum Flughafen, warten, sitzen, reden und hinein in den Flieger. Ich Arme saß zwischen alten und kranken Menschen und der eine Sack neben mir schnarchte wie ein Weltmeister. Da half kein Anstoßen oder mit-dem-Kissen-verprügeln. Aber was nimmt man nicht alles auf sich, wenn man unbedingt nach Moab will? Utah der Mormonenstaat. Was solls?

Und als wir frierenden Deutschen aus dem Flugzeug ausstiegen, merkten wir, wie warm es doch in Denver war. Nun die tolle und aufbauende Nachricht: Nur noch 7 Stunden mit dem Bus bis Moab...gab es kein Flugzeug bis Grand Junction, mit dem wir hätten fliegen können? Anscheinend nicht.
Eine Busfahrt, die ist lustig, eine Busfahrt, die ist schön...und lang...
Nachts, so gegen Mitternacht kamen wir dann in Moab an und übernachteten in der Big Horn Lodge. Ich hatte Zimmer 119, für die, die es interessiert.


Tag 3, Montag – Pancakes und Sunfire
Hui, das Aufstehen klappte doch ganz gut, auch wenn ich mein frisches Gesicht nur der eiskalten Dusche, die in Wirklichkeit nur laschwarm war, zu verdanken habe.
Das Moab Diner überraschte mit tollem O-Säääft und leckeren Pancakes. Auch die Fruchtstücken waren sehr „yummy“.
Und dann gabs die Überraschung. Wir gingen geschlossen ins Hauptquartier der MSJ Aktion und trafen dort auf Dave, Ulla und Rhonda, und auch auf Kathy. Wir erhielten ein kurzes Briefing und Infos zum Land und zur den Leuten, auch zu den kleinen giftigen Krabbeltierchen und dann gabs die Autos. Netterweise hatte Marlboro für jedes Team mindestens ein Auto, und da wir Radio DJ’s nur 2 Leute waren, Denis „the Pornking“ Nentwich und ich, Maxi „hab keinen Namen“ Wimmer, hatten wir ein Auto für uns ganz allein. Es war ein silbergrauer Pontiac Sunfire, brandneu und ziemlich viel Plastik drumherum, aber an sich eine geile Kiste. Und los gings, erst zum Trailerpark und in den Trailer rein...ich wohnte im Trailer 1, zusammen mit der Buri (Event Assistant) und Sonia und Monika (Video Assistants). Dann „tight schedule“ mit den ersten Besuchen unserer Jobposts. Brian Coulter, unser Music-Man und Christy, die Frau des Radiosenders KZMU, sind echt voll in Ordnung.
Abends ging dann die Party ab. Leider habe ich nicht lang durchgehalten und somit den Auftritt der Polizei verpasst...Schade...
Ab jetzt gibt es keine Gewähr auf Genauigkeit mehr. Irgendwie ist alles so verschwommen...

Tag 4, Dienstag – Down by the Riverside (oder war es Tag 5?)
Brian nahm uns am ersten Tag gleich mit an den Colorado River und spielte auf seiner Gitarre einige seiner Songs, wo wir dann auch gleich mitsangen. Den einen Song „Riverside“ könnt ihr euch im Links & Mehr Bereich auch herunterladen oder einfach nur anhören. Dann waren wir, glaube ich, noch im Studio und haben ein paar Songs „geedited“. Denis ist echt ein Meister im WaveLab.

Und danach chillen am Pool und einkaufen. Geheimtipp: Dr. Peppers! Lecker und sau-ungesund. Genauso wie Vodka-Red Bull...Aber lustig ist’s...

Heut gab es das erste „BBQ“ von Marlboro bei uns im Trailerpark. Das amerikanische Bier schmeckt oberscheiße. Und das Steak ist zu groß gewesen! Dafür war der Mais und der Tequila im Anschluss sehr gut. Und wer das Pustespiel noch nicht kannte...auch das war lustig J. Besonders wenn die arme Cindy verloren hatte und gleich nen doppelten Tequila verabreicht bekam. Aber mich hatte es auch erwischt. Und so lag ich dann im Halbkoma aufgrund von 4 Bier und 3 Tequila. Super! Gleich um die Ecke gesoffen. Ja ja...man sollte halt auf die Mama hören.


Tag 5, Mittwoch – Cruising the LaSalle Mountains
Gleich früh gings los. Wir holten Brian und einige Sandwiches (Amerika liebt Sandwiches – ich hasse sie derweil) und ab gings...hinein in die LaSalle Mountains und einen Rundtrip hinauf in luftige Höhen. Am See setzten wir uns hin und schrieben unser Lied...Und wie hieß der Lake nochmal? Oowhuaooo Lake? Hä? Können die Amis den Sachen keine ordentlichen Namen geben?
Wir wählten den Rolling-Stones-Hit „Satisfaction“ und machten daraus „Summer Jobbing“. Das wird der neue Hit. Mit deftigen Lyrics und nem funky Gitarrenstyle.
Aber der Schlafmangel machte sich auf der Heimreise bemerkbar...schlecht wenn man müde ist und fährt. Doch wir schafften es noch rechtzeitig heim und geschlafen wurde dann kurzzeitig im Pool.
Ging noch irgendwas abends ab? Ich kann mich nicht mehr erinnern.


Tag 6, Donnerstag – Cruising the LaSalle Mountains, noch mal!!
Denis wollte unbedingt Bilder machen…daher brachen wir gegen Mittag oder früher auf und rasten noch mal hoch und runter. Diesmal fuhr Denis, was darin resultierte, dass wir trotz wiederholter Stops zum Bilderschießen noch früher zuhause ankamen, als wenn ich gefahren wäre. Ich fahr halt langsam und bedacht... :).
Abends gingen wir dann zu Brian und nahmen unsere Lieder auf. Denis und ich machten unser Remake, und Florian, Fabian und der kleine Olli (danke für die Atemtechnik) machten ihr „The Sun is shining“ Lied studioreif. Auch diese beiden Songs könnt ihr euch anhören im Links & Mehr Bereich.
Während der Rest zur Party auf der Ranch war, bereitete ich mich auf mein Ableben vor. Denn meine Mandeln schwollen plötzlich auf die Größe von Basketbällen an, ich bekam keine Luft mehr, konnte nicht sprechen und auch nichts essen oder trinken. Fast hätte es mit dem Telefonieren nicht mehr geklappt, aber es ging von den Scouts ja sowieso keiner ran...diese Partylöwen!!


Tag 7, Freitag – Gurgeln und Telluride
Und so versuchte ich, die Nacht zu überstehen mit Eiswürfeln und Herumgejammere...am nächsten Morgen kam MedizinMann Dave vorbei und heilte mich mit heißem Salzwasser mit Teebaum- und Pfefferminzöl. Gurgeln macht Spass. Davon können gewisse andere jetzt auch ein Lied singen...
Jedenfalls ging es mir so gut, dass ich mit nach Telluride fahren konnte. Wenn dies nicht der Fall gewesen wäre, dann wäre mit eine ganze Menge entgangen...und ich hätte viele Leute nicht so „intensiv“ kennengelernt. *zwinker zu Gerrit, Chris und Ingmar* wie ich es aber Gott sei Dank getan habe.
Die erste Nacht habe ich zwar röchelnd im Bett meines Einzelzimmers gelegen und ferngeschaut, in der zweiten Nacht überzeugte mich Chris, doch auch nach dem Abendessen im „Smuggler’s“ um die Häuser zu ziehen.
Ach ja, das Abendessen würde wieder von Marlboro übernommen, weil wir alle sehr fleißig auf der Schmidt-Ranch gearbeitet hatten.
Und los ging das um-die-Häuser-Geziehe. Dank Matthew landeten wir dann schließlich dort, wo der Rest unserer Summer Jobber schon eingefallen war, nämlich im „Last Dollar“. Dort feierte der Ingmar seinen 25sten Geburtstag. Happy Birthday to you, Grosser. Zur Feier des Tages bekam ich einen Drink spendiert: 90 % Jim Beam, 5 % Amaretto und 5 % Cola. Irgendwie hatte die nette Dame hinter der Theke etwas falsch verstanden :).

Gegen 2 wurden wir aus dem Laden geschmissen, weil um 2 Uhr nachts einfach alles in den USA zumacht, und ein Amerikaner bot uns an, bei einem Kumpel weiterzufeiern. Doch wehe wenn 50 betrunkene Deutsche in eine kleine Wohnung einfallen. Da wird’s erst richtig lustig.
Gerrit schleppte seine sauschlechte Laune nur kurzfristig mit sich rum, da er von Christina und mir belabert wurde, bis er von allein aufhörte, so bös dreinzuschauen. Aber ich weiß immer noch nicht, ob ihn das wirklich geholfen hatte. Ich kann ihn gut verstehen...der arme Kerl...Am liebsten hätte ich das „Problem“ verhauen! Halt, es waren genaugenommen 2 „Probleme“.

Zurück im Hotel gab’s dann noch eine Extraportion Geburtstagskuchen von Ingmar für mich und dann ging ich wieder ins Bett...allein…

Tag 8, Sonntag – Das Rodeo war zu teuer
Und so fuhren wir aus dem regnerischen und kalten *brrr* Telluride wieder zurück ins heiße Moab. Ingmar, Denis und ich in einem Auto, leicht verschlafen und verkatert, aber das war ja schon fast zur Gewohnheit geworden. Eigentlich wollten wir uns noch einige tolle Dinge anschauen, aber irgendwie fehlte uns der Elan. Und als wir dann den Standort des Rodeos passierten, schreckten uns die horrenden Preise von 12 $ ab. Im Nachhinein erfuhren wir dann jedoch, dass es eigentlich nur 5 Dollar waren...Nun ja. Dafür waren wir die ersten zuhaus. Und auch die ersten im Pool. Was für ein Klimawechsel.

Passierte abends eigentlich noch was? Ich habe gar keine Ahnung mehr...Meine Güte, Ingmar, der Drink, den du mir ausgegeben hast, hat mein Kurzzeitgedächtnis plattgemacht!!!


Tag 9, Montag – Welcome, you are listening to KZMU
Und da waren wir, Denis und ich, mitten in der Pampa bei einem Radiosender. Wir labelten uns die Finger wund, damit jede der CD’s in der Folk-Musik-Reihe ein neues Label bekam. Erinnerungen werden wach: Four Bitchin’ Babes? Nette Musik...

Dann noch einen Blick in die Milliarden Emails werfen und kurz meinen Mädels im Chat bescheid geben, dass ich noch lebe. Die hatten sich nämlich Sorgen gemacht. Besonders die Mel, denn die will am Mittwoch, dem 4.8.2004 zu mir kommen. Und wenn ich nicht zurückgekommen wäre, hätte sie keinen Schlafplatz gehabt, das arme Mädel.
Am Nachmittag wieder saufen und im Pool herumgurken...haben wir überhaupt was anderes gemacht?


Tag 10, Dienstag – Und so labelten sie noch immer
Wieder das große Herumgelabele. Dann ab nach Haus und in der Sonne brutzeln. Mein Kurzzeitgedächtnis ist immer noch nicht einsatzbereit. Aber ich glaub, ich hab mir der Anja geschnattert. Kann das sein? *verwirrt sei*
Mit den Namen hab ich es ja nie so gehabt...Ob nun Samina oder Anna, oder Catharina und Anja? Wääääääääääääääääääääääääää. Wie uncool, dass ich mir nichts merken kann. Aber ich glaub, es war die Anja...was hat die Anja eigentlich noch mal gearbeitet? Wenn sie eine von der Ranch war, dann kann sie es nicht gewesen sein. *schrei*


Tag 11, Mittwoch – Mit dem Stock im Hintern durch die Show
Whow, ich hätte nie geglaubt, dass ich so steif vor einem Mikro sitzen könnte. Mit Flusen am Mund und trockener Kehle hauchten Denis und ich hinein, das Herz schlug bis zum Hals und rutschte bei jedem winzigen Fehler tief in die Hose. Unser erster Live-Auftritt bei KZMU. Mit Script und allem Drumherum. Und keiner sagte uns, was wir machen sollten...Angstschweiß pur und Muffensausen ohne Ende. Ich war sehr froh, dass es nach 2 Stunden schon zu Ende war. Und dann das Beste. Wieder ein „Problem“, das ich am liebsten verhauen wollte. Hab ich jemandem gesagt, wie er oder sie seinen Job zu machen haben? Warum kommt dann diese eine Person zu mir und sagt mir, wie ich meinen Job zu machen hab? Nur weil ich innerhalb von 2 Stunden 3 Mal Herbie gespielt hab? Das erste was ein Kultlied, das zweite ein Wunschlied und das dritte ein Unfall...irgendwie...Trotzdem noch lange kein Grund, mich so anzumeckern. Es ist ja schließlich nicht so, dass ich das alle Tage mache und der absolute Profi bin.
Ach ja, die komplette playlist gibt’s auch im Bereich Links & mehr.

Leider konnten wir mit den anderen zusammen nicht die Reit- oder Raft-Tour mitmachen. Welche der beiden Touren war denn an diesem Tag? Ich bin ja so vergesslich.

Später abends gabs dann leckeres Sushi (wo ist der CityMarket?). Das war eine wahre Freude. Ich und roher Fisch...aber wir haben uns gut vertragen, der Fisch und ich...


Tag 12, Donnerstag – Noch einmal mit Elan
Und wieder standen wir vor den Mikros, diesmal lockerer und mit mehr Schwung. Dementsprechend haben wir dann auch Moab gerockt. Sogar die Meckerer vom Vortag waren still. Danke! Auf jeden Fall, ich kam mir vor wie der Arno von der Morningcrew, oder wie Dirty Dany. Also, das war schon ein Erlebnis. Wir hatten auch Anrufer: Dave, Rhonda und unsere liebe Ulla wünschten sich nen Song, die Kristina von unserem Team auch, und auch der kleine Olli, der mit Max ankam...Wer konnte da wohl nicht auf „tonight“ warten?
Denis sandte seiner Freundin einen Liebesgruß über’s Radio und ich grüßte mit „Naughty Girl“ meine beste Freundin Mel und nun ja...Denis schien den Sinn nicht so ganz zu verstehen...er schlich sich von hinten ans Mikro und hauchte etwas hinein. Das haben dann alle gehört und die arme Maxi wurde knallrot und wäre am liebsten in einem Mauseloch verschwunden. Aber anscheinend hat’s gepasst und gefallen. *Glück gehabt*
Abends gab es das Farewell-Dinner auf einem Campground...


Tag 13, Freitag – Denver Clan und Extreme Shopping
Wäääää, wir wollen nicht nach Hause fahren...Und doch, wir mussten. Die Nacht war saukurz und wir mussten früh aufstehen...Uns erwartete jetzt eine 7-stündige Busfahrt nach Denver...das Einsteigen allein war schon schlimm...jeder wollte sich einzeln setzen, daher waren keine Zweiersitze mehr frei (wie logisch), aber es wurde geschoben und umgesetzt, so dass man auch zusammensitzen konnte. Und gleich ging’s ans Weiterschlafen. Bis auf einige Zwischenstops bei McD oder PizzaHut verlief die fahrt eigentlich sehr harmonisch und leise...denn alle wollten nur eins: Schlafen!

Merkwürdigerweise wachten vor Denver alle noch mal auf und so bezogen wir das HYATT REGENCY DENVER Hotel. Einziges Wort, was mit einfiel: POSH. Die Zimmer waren nett und die Betten gemütlich.
Dann ging das Shopping los. Christina und ich zogen los und kauften neue Reisetaschen, um darin alles zu verstauen, denn ich kaufte gleich wieder den Buchladen leer. Wie immer…
Ach ja, was noch anzumerken wäre: Ich denke nicht, dass irgendjemand in den ihnen zugeteilten Betten geschlafen. Aber wie dann jemand nachts, so gegen 4 Uhr früh, bei uns aufm Zimmer anrufen konnte…Ich hörte nur ein Lallen und ein Murren, Ingmar hörte auch nicht mehr. Aber dafür legte der andere dann endlich auf und wir konnten versuchen, noch ein wenig der Schlafsucht fröhnen.


Tag 14, Samstag – Keiner will zurück
Vormittags wurde noch einmal Denver leergefegt, alle Geschäfte haben durch uns einen Mega-Umsatz gemacht. Und dann ging’s auch schon los zum Flieger.
Im Flieger dann miese Stimmung, weil die Fluggesellschaft es nicht hinbekommen hatte, dass wir alle zusammen sitzen konnten. Daher Stunk und Saufgelage, im Gang herumsitzen und grummeln. Gottseidank haben alle, auch die Stewardessen den 10 Stunden langen Flug überstanden.


Tag 15, Sonntag – Alles hat ein Ende…
Raus aus dem Flieger und hin zum Zug. Doch vorher gabs ein riesengroßes Herumgeweine und Auf-Wiedersehen-Gesage. Es war schon traurig, alle 49 Mitjobber zu verabschieden. Glücklicherweise fuhren noch ein paar der anderen in meine Richtung, also musste ich nicht, wie auf der Hinfahrt, alleine fahren. Und so schliefen wir die Nacht zuvor im Hyatt, und diese Zugfahrt auf dem Boden. Was für ein Un-Luxus. Was für eine Wortwahl…
Zuhaus angekommen kam mir alles so grau vor, und langsam. Und einfach nur oll.. Menno…die 2 Wochen waren viel zu schnell vorbei.
„I WANNA GO BACK TO MOAB!“


Das Nachwort
Wäää, ich kann mich kaum noch an etwas erinnern. Nur an das: Es war eine geile Zeit. Ich habe viele neue Freunde gefunden und hoffe, dass diese Freundschaften etwas länger halten als die letzten. Ich muss mich echt mal zusammenreißen, was Freundschaftspflege angeht.
Ausserdem habe ich so wenig wie noch nie geschlafen und so viel wie noch nie (oder sehr sehr selten) geraucht und getrunken. Ich hoffe, dass ich mich immer an diese 2 Wochen Party in Moab erinnern werde!!

 

 

the thank you's
Once again, I want to thank everyone, Marlboro/Phillip Morris, our hosts Ulla, Rhonda, Dave, Brian and the rest, and of course, the greatest Summer Jobbing Crew ever! Luv you all! I really hope that we stay in contact!

» www.moab2000.de
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